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Abgesagt durch Corona – Frauen* verdienen immer noch 21 % weniger. Und das bei gleicher Qualifizierung und gleichem Stellenprofil.

26. März 2020 von 19:00 bis 21:00

Die Veranstaltung wird nachgeholt. Infos dazu zeitnah.

Die Veranstaltung ist parteiöffentlich! Alle Frauen sind WILLKOMMEN:

Quelle: BMFSFJ

Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 21 Prozent weniger als Männer, das hat das Statistische Bundesamt berechnet. Als Gender Pay Gap oder geschlechtsspezifische Lohnlücke wird die prozentuale Differenz zwischen Männer- und Frauenlohn im Verhältnis zum Männerlohn bezeichnet.

In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl nur sehr langsam verringert. Damit bleiben wir Schlusslicht im internationalen Vergleich. Nur in Estland und der Tschechischen Republik ist die Lücke noch größer.

Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf sogenannte strukturelle Unterschiede zurückführen. Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Doch selbst wenn man diese Faktoren herausrechnet und sich Frauen und Männer anschaut, die in der gleichen Branche und gleichen Position gleich viel arbeiten, dann ergibt sich in Deutschland immer noch eine nicht zu erklärende Lohnlücke von sechs Prozent.

Darüber wollen wir mit der Expertin Prof. Dr. Heide Pfarr – Rechtswissenschaftlerin und SPD Politikerin sprechen. Sie wird uns einen Einblick in das Entgeltgleichheitsgesetz geben. Dabei interessiert uns für wen das Gesetz gilt, wer den Rechtsanspruch durchsetzt und wie Diskreminierung festgestellt und beseitigt wird.

Details

Datum:
26. März 2020
Zeit:
19:00 bis 21:00
Veranstaltungskategorien:
,
Website:
www.asf-cw.de

Veranstalter

Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen* in Charlottenburg-Wilmersdorf
Telefon:
+49 (0)173 6972060
E-Mail:
info@asf-cw.de
Website:
www.asf-cw.de

Veranstaltungsort

SPD Bürgerbüro, Goethestraße 15, 10625 Berlin